GEMEINDE BÄRISWIL

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Jakobskreuzkraut - Informationen einholen

  • Jakobskreuzkraut - Informationen einholen
  • Gemeindeschreiberei
  • Jakobskreuzkraut - eine Giftpflanze auf dem Vormarsch

    Durch extensivere Landnutzung sowie durch Rationalisierungs- und Ökologisierungsmassnahmen im Strassen- und Bahnunterhaltsdienst haben spätblühende Arten wie das Jakobskreuzkraut vermehrt die Möglichkeit ungehindert zu versamen und sich in landwirtschaftlich genutzten Flächen auszubreiten. Dies vorwiegend in Weiden.

     

    Beschreibung

    Das Jakobskreuzkraut (Senecio Jacobaea) aus der Familie der Korbblütler wird 30 - 100 cm hoch und ist eine zweijährige oder ausdauernde Pflanze. Blütezeit: Juni - August. Die Blätter sind fiederteilig, die Seitenzipfel rechtwinklig abstehend. Die Blüten sind goldgelb, Zungen- und Röhrenblüten in 15 - 20 mm breiten Körbchen. Zerriebene Blätter riechen wiederlich.

     

    Giftigkeit

    Die ganze Pflanze ist stark giftig. Die Giftstoffe (Alkaloide) sind auch im Dürrfutter und Silagen wirksam. Blüten weisen höchste Konzentrationen an Alkaloiden auf; junge Pflanzen sind am giftigsten. Auf der Weide wird das Jakobskreuzkraut von den Tieren normalerweise gemieden, weil sie einen starken Bitterstoff aufweist.

     

    Die Gifte sammeln sich im Tier an und werden kaum ausgeschieden, so dass eine Vergiftung schon bald oder erst nach Jahren auftreten kann.

     

    Symtome

    Magen-/Darmbeschwerden/Appetitlosigkeit, Krämpfe/Gehstörungen/Leberschäden/Tod

     

    Tödliche Dosis

    Pferd: 0.04 - 0.08kg FG/kg Körpergewicht
    Rind: 0.14 kg FG/kg Körpergewicht
    Schaf: über 2 kg FG/kg Körpergewicht
    Ziege: 1.25 - 4 kg FG/kg Körpergewicht

     

    Was tun gegen die Verbreitung

    Das Abblühen und Versamen muss unbedingt verhindert werden, auch ausserhalb der landwirtschaftlichen Flächen! Die vorhandenen Blütenstände auf Weiden und an Wegrändern schneiden und vernichten (nicht liegen lassen/nicht kompostieren). Zur Vorbeugung gehören eine angepasste Weidepflege, das Fördern eines dichten Weidebestandes und das Vermeinden von Trittschäden. Die direkte Bekämpfung durch ausreissen oder ausstechen der Pflanzen drängt das Kreuzkraut zurück. Jede Pflanze kann 150'000 Samen bilden, welche mit dem Wind weit verbreitet werden.

     

    Ackerkratzdistel

    Die Ackerkratzdistel ist eine ausdauernde Pflanze, die zahlreiche Ausläufer bildet und deshalb schwer zu bekämpfen ist. Diese Pflanze blüht sehr spät (Juni bis Mitte August). Wird diese vor Blühbeginn gemäht, geköpft oder ausgerissen (Achtung Pflanzen nicht liegen lassen!!!) so können sie nicht absamen und sich weiter verbreiten.      

     

    Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


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